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MovieColor: Der Exorzismus von Emily Rose (2005)

Der Exorzismus von Emily Rose Title Panel

Weiter geht es mit der Reihe MovieColor (weitere Infos gibt es hier: MovieColor). In dieser Beitragsreihe geht es um die Farben die in Filmen vorkommen bzw. die einen Film widerspiegeln. Und im letzten Teil ging es um „MovieColor: Tokio bebt (2021)“ und damit einem Film der sich mit den Beben in Japan und den darauf folgenden Atom-Katastrophen beschäftigt.

Heute geht es um einen Film der ein sehr religiös behandeltes Thema bearbeitet:

 

Der Exorzismus von Emily Rose (2005)

 

Bei Wikipedia kann man zu dem Film die folgende Beschreibung finden:

Der Exorzismus von Emily Rose (Originaltitel: The Exorcism of Emily Rose) ist ein Thriller mit Mystery-Horror-Elementen aus dem Jahr 2005. Regie führte Scott Derrickson, der zusammen mit Paul Harris Boardman das Drehbuch verfasste. Die Hauptrollen spielten Jennifer CarpenterLaura Linney und Tom Wilkinson.

Die ehrgeizige Anwältin Erin Christine Bruner übernimmt die Verteidigung des Priesters Richard Moore. Dieser wird beschuldigt, durch den Exorzismus an der 19-jährigen Studentin Emily Rose fahrlässig deren Tod verursacht zu haben. Die Aussagen der Zeugen, mit denen im Gerichtsprozess das Geschehen rekonstruiert werden soll, werden in Rückblenden visualisiert.

Der Ankläger Ethan Thomas vernimmt mehrere Ärzte und Neurologen, die eine medizinische Ursache für Emilys Tod beweisen sollen, vor allem Epilepsie und Schizophrenie. Die junge Frau brach ihr Studium ab, nachdem sie in einer Nacht um drei Uhr (die Zeit gilt als dämonische Hexenstunde, so verspotten Dämonen die Heilige Dreifaltigkeit, sie ist das Gegenstück zur Todesstunde Jesu Christi um drei Uhr nachmittags) von Wahnvorstellungen und Muskelkrämpfen befallen wurde. Sie kehrte in ihr Elternhaus zurück, wo die Ärzte sie mit einem Medikament gegen eine epileptische Psychose behandelten. Da sich ihr Zustand jedoch nicht bessert, wird Pater Moore zu Rate gezogen. Seiner Einschätzung und seinen Beobachtungen zufolge ist Emily keine Epileptikerin, sondern von einem Dämon besessen. Deshalb unterzieht er sie mit der Zustimmung der Eltern einem Exorzismus, der allerdings fehlschlägt. Schuld an der misslungenen Austreibung sei das Medikament, weil es Emilys Gehirnaktivitäten lähme und der Exorzismus somit nicht an den Dämon herankomme.

Diese Version erzählt der Pater vor Gericht, wo er in den Zeugenstand gerufen wird. Moore möchte in dem Prozess nur eines: Die Geschichte von Emily erzählen. Die Erzdiözese will seine Aussage aber mit allen Mitteln verhindern, um ihre Zustimmung zum Exorzismus zu vertuschen. Zur Unterstützung bietet Erin, die mittlerweile selbst von nächtlichen Unruhen erfasst wird, auch die Autorin Dr. Adani als Zeugin auf, die Besessenheit in unterschiedlichen Kulturkreisen erforscht. Der Staatsanwalt will deren Aussagen als unwissenschaftlichen Humbug abtun, allerdings gibt ihm die Richterin deutlich zu verstehen, dass sie auch diese Version der Geschichte hören möchte. Die Aussage eines Arztes, der beim Exorzismus anwesend war, wird durch dessen plötzlichen Unfalltod verhindert. Moore kann jedoch eine Tonband-Aufzeichnung des Exorzismus als Beweismittel vorweisen. Er erzählt, dass Emily nach dem Exorzismus der heiligen Jungfrau Maria auf dem Feld begegnet sei, die ihr den Weg in den Himmel gezeigt habe. Emily habe sich jedoch entschieden, wie Jesus ihre Leiden zu ertragen, und später Stigmata an ihren Händen entdeckt. Ethan Thomas interpretiert die Wundmale nicht als göttliches Zeichen, sondern als Spuren selbstzugefügter Verletzungen.

Der Staatsanwalt fordert in seinem Schlussplädoyer, den Angeklagten wegen der medizinischen Beweise schuldig zu sprechen. Die Verteidigerin wendet sich bezüglich ihrer Exorzismus-Theorie mit folgender Aussage an die Jury: „Ich weiß nicht, ob es Faktum ist, aber es ist möglich.“ Am Ende des Verfahrens wird Richard Moore schuldig gesprochen. Allerdings geben die Geschworenen eine Empfehlung für das Strafmaß aus: Die Höhe der Strafe soll die des Zeitraumes der bisherigen Untersuchungshaft sein. Die Richterin stimmt diesem zu und so wird Pater Moore zwar verurteilt, kann das Gericht aber als freier Mann verlassen. Erin Bruner wird eine Partnerschaft in der Kanzlei angeboten, welche sie aber ablehnt. Am Ende des Filmes sieht man, wie sie und Richard Moore gemeinsam das Grab von Emily Rose besuchen, auf dem sich eine Inschrift aus dem Brief des Paulus an die Philipper befindet: „Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern!“ (Phil 2,12 EU).

 

Cast

 

Rechtliche Hinweise

Die Farben und die zugrunde liegenden Bilder wurden mittels Gedächtnisprotokoll angefertigt und haben somit keinen direkten Bezug zu etwaigen Filmen oder bewegten Bildern und können auch durch zufällige Anordnung von Farben angefertigt worden sein.

Bestimmungen zu den Bildern

Hier mal nur allgemein die Freigabe für jeden das Bild für jeden Zweck zu verwenden ohne mich um Erlaubnis fragen zu müssen. Eine Namensnennung finde ich aber nur fair. Viel Spaß damit!

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